Martin Limbeck im Gespräch mit Frederic Lanz

Tradition meets Industrie 4.0: Das beschreibt perfekt die Herausforderung, der sich der finnische Konzern Kemppi GmbH gegenübersieht. Martin Limbeck hat sich mit Führungskraft Frederic Lanz getroffen, Vice President Sales Europe und Global Product Managing Director des Herstellers von Schweißgeräten und zugehöriger Datenmanagementsoftware aus Lahti.

Limbeck sprach mit ihm unter anderem über die Auswirkungen der Globalisierung und Digitalisierung auf die Schweißbranche, die Besonderheiten finnischer Unternehmensführung und sein Verständnis von Mitarbeiterführung.

„Viele Führungskräfte leiden unter dem ‚Harmonie-vor-Konflikt‘-Syndrom“, so Frederic Lanz. Zwar ziehe er es selbst auch vor, seinen Mitarbeitern auf einer entspannteren, persönlicheren Ebene zu begegnen. Entscheidend ist für ihn jedoch, dass die Leistung stimmt.

Damit macht er auch vor sich selbst keine Ausnahme: Getreu seinem Leitspruch „Leading by Example“ legt Lanz großen Wert darauf, dass die Umsetzung der Unternehmensziele sowohl auf Niederlassungsebene als auch international gelingt.

Mit Martin Limbeck spricht er außerdem darüber, was seine bisher größte Herausforderung bei Kemppi war, wie das Unternehmen im Bereich Sales neue Mitarbeiter rekrutiert – und weshalb es gerade im Zuge der Globalisierung erfolgsentscheidend ist, als Führungskraft seine Hausaufgaben in Sachen Menschenkenntnis und kulturelle Gepflogenheiten zu machen.

 

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Frederic Lanz

Frederic Lanz leitet seit dem 1. Februar 2012 die deutsche Niederlassung des finnischen Schweißgeräteherstellers Kemppi. Darüber hinaus ist der Betriebswirt auch als Vertriebsdirektor für die Europäischen Tochtergesellschaften des Unternehmens verantwortlich. Lanz verfügt selbst über langjährige Erfahrung in der Schweißtechnik: Er war bereits als Vertriebsleiter Europa bei einem deutschen Schweißbrennerhersteller sowie als Geschäftsführer eines Schweißfachhandels tätig und hat schon als Händler Stromquellen der Firma Kemppi vertrieben. Kemppi ist heute mit einem Umsatz von über 110 Mio. Euro und über 600 Schweißexperten in 13 Ländern das wegweisende Unternehmen in der Schweißbranche.

Martin Limbeck im Gespräch mit Michael Saitow

Vom Kfz-Elektroniker zum eCommerce-Vorreiter: Die Rede ist von Michael Saitow, Gründer und Inhaber der Saitow AG und tyre24.com. Er brachte die B2B-Plattform für den Vertrieb von Reifen, Felgen und Autoteilen bereits im Jahr 2002 an den Start – zu einer Zeit, in der das Internet gerade laufen lernte und in der Kfz-Branche die Digitalisierung noch Zukunftsmusik war. Martin Limbeck hat ihn in New York getroffen und sprach mit Saitow unter anderem über die Erfolgsgeschichte von tyre24.com, die Zukunft der deutschen Automobilindustrie und die einschneidenden Veränderungen, die die Digitalisierung im Vertrieb bereits ausgelöst hat.

„Wie mache ich mein Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv?“ Auch Michael Saitow kommt nicht umher, sich diese Frage zu stellen. Während viele Unternehmen händeringend versuchen, junge Talente an abgelegene Standorte zu locken, sieht der 44-Jährige die Situation pragmatisch: „Wir gehen dorthin, wo unsere zukünftigen Mitarbeiter sind!“. Neben dem Hauptsitz in Gelsenkirchen hat sein Unternehmen Standorte in Berlin, Hamburg und Frankfurt, eine Niederlassung in Valencia ist ebenfalls in Planung. Im Gespräch mit Martin Limbeck geht er unter anderem darauf ein, wieso Deutschland in Sachen Digitalisierung noch ziemlich hinterherhinkt, warum die Struktur der meisten Unternehmen Disruption bereits im Kern erstickt und warum es absolut erfolgsentscheidend ist, nicht mehr regional oder national, sondern international zu denken.

Die Digitalisierung hat den Vertrieb fest im Griff.

Für Michael Saitow steht fest: Die Digitalisierung hat den Vertrieb bereits fest im Griff. Der „klassische“ Verkäufer hat ausgedient – doch dafür sind es heute Software-Entwickler und Social-Media-Manager, die lernen müssen, wie Verkaufen funktioniert und Leads generiert werden. Darüber hinaus verrät er Martin Limbeck seine drei wichtigsten Kriterien für die Mitarbeiterauswahl – und gibt sogar seinen größten Führungsfehler zu.

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Michael Saitow - Die Zukunft der AutomobilindustrieMichael Saitow (44) ist heute CEO der Saitow AG. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Elektroniker stand für den damals 18-Jährigen schnell fest, dass die Selbstständigkeit der einzige und richtige Weg für ihn war, um seine Visionen in die Tat umzusetzen. Es folgte ein stationärer Handel für Autoteile, Reifen und Felgen im Tuning-Bereich – und 1992 der ganz große Wurf mit der Gründung von tyre24.com: Eine eCommerce-Plattform, auf der Lieferanten im B2B Bereich Reifen, Felgen und Autoteile an Retailer verkaufen. Inzwischen werden rund 50% aller Reifen in Deutschland darüber verkauft und mehr als 80% aller Händler in Deutschland nutzen die Plattform – 100.000 Bestellungen pro Tag sprechen für sich.

Martin Limbeck im Gespräch mit Edgar Itt

„Du kannst Menschen als Führungskraft nicht motivieren – du kannst sie nur inspirieren!“ Für Edgar Itt, Olympiamedaillengewinner, systemischer Coach und Keynote-Speaker steht fest, dass Spitzensport und Spitzenmanagement noch eine Menge voneinander lernen können. Martin Limbeck hat sich mit ihm getroffen und sprach mit Itt unter anderem darüber, wie Führungskräfte die Bindung zu ihren Mitarbeitern stärken können, warum individuelle Bedürfnisse heute wichtiger als Prämien sind und weshalb mentale Vorbereitung genauso entscheidend wie die Hard Skills ist.

Führungskräfte die gleiche Rolle wie Trainer im Profisport

Im Grunde genommen haben Führungskräfte die gleiche Rolle wie Trainer im Profisport: Es ist ihre Aufgabe, Menschen den Weg zu zeigen – gehen müssen die Mitarbeiter beziehungsweise Sportler ihn allein. Zwar können von der Seitenlinie noch Tipps zugerufen werden – performen muss der Athlet jedoch allein. Im Gespräch mit Martin Limbeck lässt der ehemalige Spitzenleichtathlet einige Momente seines größten Triumphs bei den Olympischen Spielen 1988 in Südkorea Revue passieren und erläutert anhand verschiedener Beispiele, was Führungskräfte sich davon abschauen können.

Gehalt ist nicht alles

Gemeinsam mit Martin Limbeck geht er unter anderem darauf ein, warum Chefs ihren Mitarbeitern ruhig öfter freie Hand lassen sollten – auch, wenn diese sehenden Auges vor die Wand laufen. Geht es um den Punkt Mitarbeiterbindung, sind sich die beiden ebenfalls sofort einig: Menschen lassen sich nicht „binden“, sondern nur begeistern. Mit Blick auf die Generation Y steht für Limbeck und Itt fest: Gehalt ist nicht alles – Empathie, Wertschätzung und Anerkennung liegen inzwischen deutlich höher im Kurs. Wer sich für sein Unternehmen begeisterte und leistungsstarke Mitarbeiter wünscht, muss sich entsprechend darauf ausrichten.

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Edgar Itt

Vom Spitzensportler und Olympiamedaillengewinner zum Diplom-Kaufmann und schließlich zum systemischen Coach und gefragten Keynote-Speaker: Edgar Itts Werdegang ist ein gelebtes Beispiel für das, was er heute seinen Zuhörern und Seminarteilnehmern vermittelt. Er war einer der schnellsten Hürdenläufer der Welt und einer der erfolgreichsten Deutschlands. Deutscher Meister. Europa Cup-Sieger. Olympiamedaillengewinner. Als ehemaliger Spitzensportler weiß Edgar Itt – Träger des Silbernen Lorbeerblatts – was es bedeutet, ständig an sich selbst zu arbeiten. Um Ziele zu erreichen. Um Erfolg zu haben. Um sich beruflich wie persönlich selbst zu verbessern.

Martin Limbeck im Gespräch mit Dr. Ralf Dingeldein

Gabelstapler haben mit IT nicht wirklich viel gemeinsam? Von wegen: Dr. Ralf Dingeldein, Sprecher der Geschäftsleitung der Technogroup, zeigt auf, welche Analogien es zwischen Staplerservice und Rechenzentren gibt und welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Führungsarbeit von heute hat. Martin Limbeck hat sich mit ihm in Hochheim getroffen und sprach mit Dingeldein unter anderem über die Herausforderungen, die die Übernahme eines inhabergeführten Unternehmens mit sich bringt.

Dr. Ralf Dingeldein übernahm im vergangenen Jahr das Unternehmenssteuer von Klaus Fischer, der das Unternehmen vor rund 27 Jahren ins Leben rief. Im Gespräch mit Martin Limbeck erläutert der ehemalige Vertriebsprofi, wieso er im wahrsten Sinne des Wortes das Lenkrad in die Hand gedrückt bekam und gibt zahlreiche Tipps, wie es neuen Führungskräften gelingt, sich ins Unternehmen einzufinden und die Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Für Dingeldein steht fest: Es geht nicht allein um Methoden und Konzepte. Wirklich entscheidend ist es, sich menschlich nahbar zu zeigen und ein offenes Ohr und Herz für die Mitarbeiter zu haben.

Gemeinsam mit Martin Limbeck analysiert Dr. Ralf Dingeldein die bereits jetzt erkennbaren Auswirkungen der Digitalisierung auf den Vertrieb und erläutert, wieso es Unternehmen immer schwerer fällt, maßgeschneiderte Angebote für Talente zu kreieren, warum „klassische Karrieren“ oftmals ausgedient haben und althergebrachte Provisionsmodelle keine Universalschlüssel mehr für motivierte Mitarbeiter sind.

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Dr. Ralf Dingeldein

Vertriebsprofi Dr. Ralf Dingeldein trat im Frühjahr 2017 als neuer Geschäftsführer in die Technogroup ein und ist seit dem 1. Juli 2017 außerdem Sprecher der Geschäftsführung des mittelständischen IT-Dienstleisters aus Hochheim. Vorher war er als Geschäftsführer bei der Willenbrock Fördertechnik in Bremen tätig. Dingeldein begann seine Karriere nach abgeschlossenem Wirtschaftsingenieur-Studium an der TH Karlsruhe bei McKinsey & Company. Später folgten leitende Positionen bei der KION Group und der Linde Material Handling.

 

Martin Limbeck im Gespräch mit Stefan Hattenkofer

„Als Führungskraft musst du fühlen, was die Kunden gerade bewegt“: Stefan Hattenkofer, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse, ist immer noch Vertriebler durch und durch – und lässt es sich nicht nehmen, 8 bis 10 Kunden pro Woche selbst zu beraten. Martin Limbeck hat sich mit Hattenkofer in München getroffen und sprach mit ihm unter anderem über die Führungsunterschiede zwischen Konzernen und mittelgroßen Unternehmen, den Einfluss der Digitalisierung auf das Bankenwesen sowie die größten Herausforderungen für Führungskräfte in der heutigen Zeit.

„Der Kunde ist bereit, für Know-how etwas zu bezahlen“, so die These von Stefan Hattenkofer. Das gilt nicht nur für Banken, sondern wird in naher Zukunft branchenübergreifend zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Im Gespräch mit Martin Limbeck stellt er am Beispiel der Sparkasse heraus, warum es vor allem Schnelligkeit, Kompetenz und ein klarer Fokus auf Beratung sind, die Unternehmen für Kunden auch zukünftig attraktiv machen werden.

Führungskräfte sind Leitbilder!

Welche Aufgaben und Anforderungen bringt diese Entwicklung für Führungskräfte mit sich? Für Martin Limbeck und Stefan Hattenkofer steht fest: Führungskräfte sind Leitbilder! Langfristig erfolgreich wird nur derjenige sein, der seinem Vertriebsteam die entscheidenden Werte glaubhaft vorlebt – erstklassiger Kundenservice, Schnelligkeit und Vertrauen. Hattenkofer geht außerdem darauf ein, mit welchen Strategien Unternehmen gute Nachwuchskräfte gewinnen können, welchen Einfluss vor allem flexible Arbeitszeit- und Entlohnungsmodelle auf die langfristige Mitarbeiterbindung haben – und warum zukünftig der Kunde entscheiden wird, auf welchen Kanälen sich die Kommunikation abspielen wird.

 

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Stefan Hattenkofer

Nach der Ausbildung bei der Sparkasse Landshut absolvierte Stefan Hattenkofer sein BWL-Studium an der FH Regensburg. Statt „Job-Hopping“ folgte dann eine Karriere, die in der Finanzbranche ihresgleichen sucht: Hattenkofer war mehr als zwei Jahrzehnte bei der Bayern LB tätig, angefangen als Kreditanalyst für gewerblichen Objektfinanzierung. Dann folgte eine insgesamt 22 Jahre währende „Reise“ quer durch das Firmenkundengeschäft, die ihn unter anderem bis nach Singapur führte, wo er drei Jahre in der dortigen Bayern LB-Niederlassung arbeitete. Zuletzt war er in der Münchener Zentrale für das weltweite Konzernkundengeschäft zuständig. Seit Anfang 2017 ist Stefan Hattenkofer viertes Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München.

 

Martin Limbeck im Gespräch mit Frank Mayer, Unternehmer und Erfinder

Den Beruf Erfinder gibt es gar nicht? Dann haben Sie Frank Mayer wahrscheinlich noch nicht kennengelernt. Er ist Vollblutverkäufer, Unternehmer, kreativer Chaot – und ein waschechter „Daniel Düsentrieb“. Martin Limbeck hat ihn in Bad Dürkheim besucht und mit dem selbsternannten „Löser von Menschheitsärgernissen“ über seine Karriere, Kreativität und die Zukunft des Vertriebs gesprochen.

„Nichts ist so schlecht, dass es nicht doch für irgendwas gut ist“

Diese Erkenntnis prägte den Weg von Frank Mayer nachhaltig. Statt wie so viele nach dem ersten Fehlschlag klein bei zu geben, hat er einfach weitergemacht. Auch oder gerade weil ihn seine erste Erfindung, ein Türstopper mit Griff, fast in die Pleite führte. Und genau diese Ausdauer und der Wille, sich durchzubeißen, gepaart mit einem unglaublichen Verkaufstalent, führten zum Erfolg: Heute hat Mayer mit seinem Fensterstopper „Stoppi“ Millionen Frauen glücklich gemacht – und sorgt mit „I-CLIP“ für mehr Platz in männlichen Hosentaschen. Martin Limbecks Motto „Think BIG or go HOME“ gilt auch für Frank Meyer: Sein erklärtes Ziel ist es, mit seiner Firma Flux Design Products GmbH in fünf Jahren Weltmarktführer für Geldbörsen zu sein. Mit Martin Limbeck spricht er unter anderem darüber, wie wichtig Verkaufstalent und vor allem Freude am Vertrieb für Gründer ist, wie die Digitalisierung den Vertrieb aus seiner Sicht bereits nachhaltig verändert hat und was seine wichtigsten Führungsgrundsätze sind.

 

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Frank Mayer

Wer mit allem zufrieden ist, hat wenig Anlass, etwas zu ändern. Wer sich jedoch mit den Unzulänglichkeiten von Produkten nicht abfinden will, schafft es, zu neuen Ufern aufzubrechen. So wie Frank Mayer, Gründer und Geschäftsführer der Flux Design Products GmbH. Der Weg vom ehemaligen Außendienstler für Kopierer zum selbstständigen Unternehmer war steinig, doch inzwischen ist Mayer mit seiner Firma absoluter Spezialist, wenn es um Nischenprodukte geht. Im Produktportfolio des international agierenden Produktions- und Handelsunternehmen: innovative Produkte für den täglichen Bedarf. In den letzten beiden Jahren hat der 44-Jährige die Zahl seiner Angestellten von 19 auf über 50 erhöht; inzwischen dürfte er zu den zehn ertragskräftigsten Unternehmen in Bad Dürkheim gehören.

 

Martin Limbeck im Gespräch mit Björn Kemper, Geschäftsführer von Kemper Absaugtechnik und Arbeitsschutz

Aus der heimischen Garage zu einem der führenden Unternehmen für den Mitarbeiterschutz in metallverarbeitenden Betrieben: So lässt sich die Erfolgsgeschichte von KEMPER in einem Satz zusammenfassen. Martin Limbeck sprach in Wesel mit Björn Kemper, der das 1977 gegründete Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Schwager in zweiter Generation leitet. Er spricht unter anderem darüber, wie sich der Markt und die Bedeutung von Arbeitsschutz in seiner Branche inzwischen gewandelt haben und welchen Einfluss es auf ihn hatte, quasi von klein auf ins Unternehmen hineinzuwachsen.

Mein Vater hat das schon sehr geschickt und ohne Druck angestellt“, erinnert sich Björn Kemper im Gespräch mit Martin Limbeck. Für ihn war im Grunde genommen immer klar, dass er in die Kemper Gruppe gehen würde, da er bereits in seiner Freizeit und den Schulferien mitarbeitete – sei es im Büro oder auf Montage. In Leaders Cafe geht er unter anderem darauf ein, vor welchen Herausforderungen Familienunternehmen stehen, wie die Übergabe von einer Generation auf die nächste gelingen kann und warum das Thema „Firma“ auf Familienfesten auch mal außen vor bleiben muss. Ebenfalls sehr am Herzen liegt Björn Kemper die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter. Erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen sich das Unternehmen am Standort Vreden als attraktiver Arbeitgeber positioniert, was Kempers Ansicht nach eine gute Führungskraft auszeichnet und was für ihn die bisher größte Herausforderung als Geschäftsführer war.

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Björn KemperBjörn Kemper stieg direkt nach dem Studium an der Dortmunder International School of Management in das Unternehmen ein und verantwortet als Geschäftsführer heute die Bereiche Marketing, Vertrieb, Technik und Entwicklung von KEMPER Absaugtechnik und Anlagenschutz. Er koordiniert die interne und externe Kommunikation im Unternehmen. Dazu gehört der verlässliche, offene und regelmäßige Kontakt zu allen Partnern und Kunden. KEMPER wurde 1977 von seinem Vater Gerd Kemper in Vreden, Deutschland gegründet und ist Pionier und Technologieführer im Bereich der Schweißrauchabsaugung.

 

Martin Limbeck im Interview mit Matthias Kolbusa, Unternehmensberater, Vortragsredner und Autor

Einmal „Grundkurs Führung“ bitte? Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen sind die meisten Führungskräfte eher in ihre Rolle hineingeschlittert und haben vielmehr unfallhalber gelernt, sich damit zurecht zu finden. Kein Wunder, dass da Produktivität und Innovation auf der Strecke bleiben – meint Management-Experte Matthias Kolbusa. Martin Limbeck hat ihn in Hamburg getroffen und sprach mit dem bekennenden „Andersdenker“ und anderem darüber, warum es in der Führung vor allem darauf ankommt, als Mensch reifer zu werden, warum Veränderung nur unter Schmerz möglich ist und woher die Arroganz vieler Führungskräfte kommt.

Erst denken, dann handeln

In vielen Unternehmen läuft es leider genau anders herum. Grund dafür ist vor allem die mangelnde Ergebnisorientierung. „Uns ist der Macher näher als Denker“, meint Matthias Kolbusa. Denken ist anstrengend, daher wird in den meisten Konzernen lieber nur zu zehn Prozent nachgedacht und dann sofort umgesetzt. Kein Wunder, dass die Strategien meist verpuffen und alles beim Alten bleibt. Matthias Kolbusa spricht mit Martin Limbeck über seinen Werdegang als Unternehmer und gewährt einige Einblicke in seine jahrelange Erfahrung als Berater hochrangiger Unternehmen. Er geht unter anderem darauf ein, warum HR meist nichts anderes als „hardly relevant“ bedeutet, wieso viele Manager ihr Feuer und ihre Neugierde verloren haben und warum es essentiell ist, sich zu disziplinieren, um als Führungskraft weiterzukommen.

 

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Matthias Kolbusa

Matthias Kolbusa (Jahrgang 1974) beginnt seine Karriere in einer internationalen Beratungsfirma, bevor er sich Ende der 90er Jahre mit mehreren Unternehmungen selbständig macht. Er bleibt Unternehmer und gründet eine eigene Beratungsfirma mit dem Ziel, seine Erfahrungen zu teilen und dem Anspruch, seine Haltung und Einstellung zu vermitteln. Mit Erfolg: Heute ist Kolbusa nicht nur weiterhin in seinen unterschiedlichen Unternehmen tätig, er berät außerdem das Top-Management zahlreicher DAX-30-Unternehmen und international tätiger Mittelständler aus verschiedenen Branchen. Sein Credo lautet dabei: „Management ohne Kompromisse!“ Für den Strategie- und Veränderungsexperten steht fest: Was uns wirklich weiterbringt sind nicht Meetings, Planung und Kontrolle, sondern Mut, Geschwindigkeit und Konsequenz. In sich verändernden Märkten brauchen wir weniger „Geschwätz“, keine Lippenbekenntnisse, keine unnötige Komplexität. Dafür mehr Klarheit und Aufrichtigkeit im Miteinander und mehr Konsequenz im Handeln. www.kolbusa.de
Bild ©: M. Kuhn – M.Kuhn / Matthias Kolbusa

 

Martin Limbeck im Interview mit Walter Kohl, Gründer von „Kohl & Hwang“ sowie Autor, Referent und Coach

Führungskraft in der Automobilindustrie und gleichzeitig Autor, Referent und Coach zum Thema Lebensgestaltung – ein großer Zwiespalt? Nicht für Walter Kohl. Er sieht keinen Widerspruch darin, vielmehr ergänzen sich aus seiner Sicht die beiden Seiten. Im Skype-Interview mit Martin Limbeck spricht er unter anderem darüber, warum es für Führungskräfte entscheidend ist, ihre innere Mitte zu finden, weshalb Stärke eine wichtige Voraussetzung dafür ist und wieso es unter Umständen nötig ist, sich von toxischen Geschäftspartnern zu trennen.

Führung in Haltung und Pflichterfüllung

Diese Definition von Führung begleitet Walter Kohl schon seit seiner Zeit bei der Bundeswehr. Auch wenn es ein alter Spruch ist, steckt in diesem seiner Ansicht nach einiges, was sich heutige Führungskräfte auf die Fahnen schreiben sollten: Als Chef ist es deine Pflicht, Haltung vor deinen Mitarbeitern zu bewahren, dich vor sie zu stellen und Verantwortung und Fürsorge für alle zu übernehmen. Entscheidend ist für ihn außerdem, den Mitarbeiter nicht vom Menschen zu trennen und stets Kontakt und Austausch mit den Angestellten zu suchen. Mit Martin Limbeck spricht der Unternehmer nicht nur über seinen Werdegang und schildert, wie er in der Automobilindustrie Fuß fasste. Er geht außerdem darauf ein, wie wichtig die Fähigkeit zu delegieren und zu vertrauen heute für Führungskräfte ist, wie sich mit der immer weiter zunehmenden Komplexität in Folge der Digitalisierung umgehen lässt und welche Erfahrungen er als Führungskraft von multikulturellen Teams gemacht hat.

 

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Walter Kohl - Führungskräfte müssen ihre innere Mitte findenWalter Kohl, Jahrgang 1953, ist der Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und seiner ersten Frau Hannelore Kohl. Nach dem Abitur im Jahr 1982 diente er zunächst zwei Jahre als Reserveoffiziersanwärter bei einer Jägereinheit der Bundeswehr. Von 1985 bis 1989 studierte er an der Harvard University Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem Bachelor of Arts folgte ein Aufbaustudium zum Diplom-Volkswirt an der Universität Wien, das er 1990 abschloss. Anschließend arbeitete er als Financial Analyst bei der US-amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley. Nach mehreren Jahren im Ausland kehrte er 1994 nach Deutschland zurück und arbeitete in leitenden Positionen bei verschiedenen Unternehmen. 2005 machte er sich mit seiner zweiten Ehefrau Kyung-Sook Kohl selbstständig und gründete die Firma Kohl & Hwang, ein Lieferant für Stanz- und Umformwerkzeuge aus Südkorea für die europäische Automobilindustrie. 2011 erschein sein erstes Buch „Leben oder gelebt werden“, seitdem ist er außerdem als Buchautor, Coach und Referent tätig.

 

Martin Limbeck im Interview mit Alexander Christiani, Keynote-Speaker und Inhaber des Instituts für Storymarketing

Brauchen Unternehmen Storytelling? Unbedingt, so die These von Alexander Christiani, Keynote-Speaker sowie Gründer und Inhaber des Instituts für Storymarketing. Martin Limbeck hat sich mit ihm in Wesel getroffen und spricht mit seinem Freund und Kollegen unter anderem darüber, warum in Wirklichkeit jeder Mensch ein Talent für Storytelling hat, warum auch ein Elevator Pitch eine Geschichte sein kann und wieso Unternehmer in der Mitarbeiterführung unbedingt auf Umsetzungsbeispiele setzen sollten.

Ohne Storytelling geht es nicht

Für Alexander Christiani steht fest: Ohne Storytelling geht es nicht. Weder im Marketing, noch in der Unternehmensführung. Denn das Erzählen von Geschichten ist eine zutiefst menschliche Gewohnheit, die uns zusammenschweißt und verbindet. Schon seit zehntausenden Jahren verpacken wir wichtige Informationen in Geschichten, um uns damit Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen. Viele Unternehmen haben allerdings noch nicht erkannt, wie mächtig Stories als Kommunikationsmittel sind. Dabei sind es nicht komplexe Sachverhalte und haarkleine technische Details, die den Kunden begeistern. Sondern Geschichten, die ein neues Produkt erfahrbar machen und seine Bedeutung für unser Leben herausstellen.

Mit Martin Limbeck spricht Storymarketing-Experte Christiani außerdem darüber, wie Unternehmen Geschichten nutzen können, um eine umfassende Servicekultur im Unternehmen aufzubauen und wie es gelingt, neue Mitarbeiter für die eigene Company zu rekrutieren, die ins Team passen und sich von der Begeisterung anstecken lassen.

 

Alexander Christiani StorytellingAlexander Christiani studierte nach seinem Abitur am Neusprachlichen Gymnasium Essen-Werden von 1976 bis 1981 an der Ruhr-Universität Bochum Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Ab 1980 arbeitete er als freier Mitarbeiter einer Finanzberatung. 1988 machte er sich dann mit einer Unternehmensberatung für Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsmanagement selbstständig. Heute ist Alexander Christiani einer der erfolgreichsten Präsentation-Coaches Deutschlands. Zu seinen Kunden zählen Vorstände der Telekom genauso wie zahlreiche Ministerpräsidenten.

 

Martin Limbeck im Interview mit Simon Kohler, geschäftsführender Gesellschafter von kohler&co.

Was hat Sport mit Versicherungen zu tun? Eine ganze Menge sogar – zumindest für Simon Kohler. Der 40-Jährige ist langjähriger Versicherungsmakler, Geschäftsführer von kohler&co. und leidenschaftlicher Hobbysportler. Martin Limbeck hat sich mit ihm in Wesel getroffen und sprach mit Kohler unter anderem darüber, wie es ihm gelungen ist, Hobby und Beruf zu verbinden, welche Vorteile sportbegeisterte Mitarbeiter aus seiner Sicht haben und was aktuell die größten Herausforderungen für Versicherungskonzerne sind.

Versicherungsmakler ist sein Traumjob

Während der Beruf „Versicherungsmakler“ heute auf den hinteren Rängen der Jobwunschlisten von Jugendlichen steht, war es für Simon Kohler immer sein Traumjob. Er ist seit mehr als zwanzig Jahren in der Branche unterwegs. Nach der Ausbildung zum Versicherungskaufmann wagte er direkt den Sprung in den Vertrieb und war unter anderem als selbstständiger Verkäufer bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften, Maklerbetreuer als auch in der Produktentwicklung tätig. Bleibt da denn noch Zeit für Sport? Natürlich – vorausgesetzt, die Zeiteinteilung stimmt.

Versicherungsprodukte von Sportlern für Sportler!

Vor zehn Jahren entdeckte Kohler seine Liebe zum aktiven Sport und begann, für seinen ersten Marathon zu trainieren. Heute sind ein Halbmarathon vor der Arbeit oder mal eben 100 Kilometer mit dem Fahrrad gewohntes Terrain für ihn. Was aber tun, wenn es mal nicht so rund läuft? Anstatt sich von einer schweren Sportverletzung runterziehen zu lassen, entwickelte Kohler daraus ein innovatives Geschäftsmodell und gründete die kohler&co. Versicherungsmakler GmbH. Das Angebot: Versicherungsprodukte von Sportlern für Sportler! Im Jahr 2015 erhielt Kohler mit seinem Unternehmen den Innovationspreis der Versicherungsbranche für den „Finisherschutz“ – eine Geld-zurück-Versicherung für Sportveranstaltungen.

Im Gespräch mit Martin Limbeck geht er außerdem darauf ein, warum aktuell alle Mitarbeiter in seinem Unternehmen Sportler sind und wieso er gerade für den Versicherungsvertrieb Vorteile darin sieht, wenn das Team von sportlichem Ehrgeiz und Durchhaltevermögen geprägt ist. Für Kohler steht fest: Gerade im Zuge der Digitalisierung braucht die Versicherungsbranche wieder mehr „Typen“, die nicht nur nach Schema F agieren, sondern mit Power und Begeisterung in den Kundenkontakt gehen und nicht direkt aufgeben, wenn sie an ihre Grenzen kommen.

 

Simon KohlerSimon Kohler (geboren 1977) absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und war danach unter anderem für Gothaer, AXA, Nürnberger und zwei in NRW führende Makler tätig. Im Jahr 2012 machte er sich selbstständig und gründete direkt zwei Firmen: die kohler&co. Versicherungsmakler GmbH, mit der er innovative Versicherungsprodukte wie den „Finisherschutz“ vertreibt, sowie die ID4Sports GmbH, mit der er Laufveranstaltungen wie den Neusser „Firmenpuls“ ausrichtet.

 

Martin Limbeck im Interview mit Boris Thomas, Geschäftsführer und Inhaber von Lattoflex

Zuerst die Firma oder die Familie? Für Boris Thomas, Geschäftsführer und Inhaber von Lattoflex, gibt es nur eine richtige Antwort auf diese Frage. Er hat bereits seit einem Vierteljahrhundert die Hand am Ruder des Familienunternehmens aus Bremervörde, das sein Großvater im Jahr 1935 gründete. Im Skype-Gespräch mit Martin Limbeck verrät er, was die Übergabe eines Familienunternehmens so schwierig macht, warum ein Beirat absolut sinnvoll ist und welche Fragen Unternehmer jedem Mitarbeiter stellen sollten, der eine Führungsposition anstrebt. Denn manchmal ist es besser, dem Unternehmen eine schlechte Führungskraft zu ersparen – um einen glücklichen Mitarbeiter zu erhalten!

Boris Thomas brennt für sein Unternehmen.

Hunger und mein inneres Feuer bringen mich an jedes Ziel!“ Ein klarer Fall: Boris Thomas brennt für sein Unternehmen. Der gelernte Wirtschaftsingenieur lenkt nicht nur zusammen mit seinen beiden Geschwistern die Geschicke der Firma, sondern ist zudem auch Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Nachdem sein Großvater im Jahr 1957 das erste Lattenrost der Welt baute, sieht Thomas es heute als seine Aufgabe, Menschen weltweit mit neuen Lattoflex-Systemen einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.

Familie an sich ist schon eine Herausforderung.

Im Gespräch mit Martin Limbeck geht er auf die Geschichte seines Unternehmens ein und beschreibt anhand seines Einstiegs in die Firma, mit welchen Herausforderungen Familienunternehmen zu kämpfen haben. Für Boris Thomas steht fest: „Familie an sich ist schon eine Herausforderung. Dann noch zusammen zu arbeiten, macht es nicht leichter.“ Aus seiner Sicht ist es vor allem entscheidend, sich gegenseitig zu respektieren. Denn jeder hat nun mal eigene Vorstellungen und Ideen für das Unternehmen – und eine eigene Art zu führen.

 

Boris Thomas - LattoflexBoris Thomas (geb. 1964) begann nach Wirtschaftsabitur und Zivildienst eine Ausbildung zum Tischler in einer international ausgerichteten Bremer Tischlerei. Kurz vor der Gesellenprüfung meldete der Betrieb jedoch Konkurs an und Thomas entschloss sich daher, seine Lehre notgedrungen im heimischen Betrieb abzuschließen. Nach einem Wirtschaftsingenieur-Studium stieg er im Jahr 1993 selbst in den Familienbetrieb Lattoflex mit ein. Er teilt dabei die Leidenschaft seiner Vorfahren, Bewährtes noch weiter zu verbessern. Mit großem Erfolg trieb er eine radikale Produktumstellung voran, die Lattoflex zum Weltmarktführer machte: Weg vom Holzlattenrost, hin zu hochmodernen Produkten aus Carbon und Glasfaser für noch mehr Lebens- und Schlafqualität.

 

Martin Limbeck im Interview mit Bernhard Heusler, ehemaliger Präsident des FC Basel

Welche Parallelen gibt es zwischen der Führung eines Unternehmens und eines Fußballvereins? Wenn jemand die Antwort darauf kennt, dann Bernhard Heusler, ehemaliger Präsident des FC Basel. Im Skype-Gespräch mit Martin Limbeck verrät er, warum ihn eigentlich ein Zufall zum Fußball geführt hat, welche Führungsverantwortung er als Vorstand trug und welchen besonderen Herausforderungen er sich im Laufe seiner Zeit beim FC Basel stellen musste.

Es geht immer um Menschenführung

Studierter Jurist, Fachmann für IT- und Sportrecht – und fünf Jahre lang Präsident des FC Basel, inzwischen erfolgreichster Verein des gegenwärtigen Schweizer Clubfussballs. Das dies kein Widerspruch sein muss, beweist Bernhard Heusler. Für ihn steht fest: Natürlich gibt es Unterschiede. Doch im Kern geht es sowohl bei einer Kanzlei, einem Großunternehmen als auch in einem Fußballverein um das Gleiche: Menschenführung! Denn auch wenn enorme Summen im Spiel sind und die Presse jeden Spieler mit Argusaugen beäugt – im Grunde genommen handelt es sich bei der Mannschaft auf dem Platz genauso um ein Team junger Angestellter, wie es in jeder Firma zu finden ist. Im Gespräch mit Martin Limbeck geht Häusler außerdem darauf ein, warum er immer klar zwischen den Aufgaben des Trainers und des Vorstands differenziert hat, wie wichtig es ist, als Führungskraft dem Team nach einer Niederlage den Rücken zu stärken und welche Unterschiede er zwischen Mitarbeitergesprächen und Verhandlungen mit Spielervermittlern sieht.

 

 

Bernhard HeuslerBernhard Heusler (geb. 1963) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Basel und promovierte dort 1992 zum Dr. iur. Ab 1994 arbeitete er in der Kanzlei Wenger Plattner in Basel, ab 2000 als Partner, und betreute Mandate im Fokus Gesellschaftsrecht, IT-Recht und Sportrecht. Von 2012 bis 2017 fungierte Häusler als Präsident des Fußballclubs FC Basel. Unter seiner Leitung konnte der Verein erstmals einen Umsatz von über 100 Millionen Schweizer Franken verzeichnen und gewann den Meistertitel mehrfach in Folge.

 

Martin Limbeck im Interview mit Dipl.-Ing. Dr. Peter Schwab, MBA

Zur Führungskraft geboren? Den Eindruck hat sicherlich der ein oder andere Außenstehende, der Peter Schwab zum ersten Mal trifft. Der 53-Jährige ist seit 2014 Mitglied des Vorstandes von Voestalpine und Leiter der Metal Forming Division des Unternehmens. Im Gespräch mit Martin Limbeck beleuchtet er seinen Werdegang und resümiert, wie er seine Führungsqualitäten entdeckt hat, was gute Mitarbeiterführung für ihn bedeutet und wieso Führungskräfte sich nicht davor scheuen dürfen, unangenehme Personalentscheidungen zu fällen.

Learning by doing

Mit Abschluss seines Physikstudiums konnte Peter Schwab eins ganz klar ausschließen: Eine universitäre Laufbahn entsprach nicht seinen Vorstellungen, daher zog es ihn nach seiner Promotion in die Industrie. Im Alter von 29 Jahren stieg er in der Entwicklungsabteilung von Voestalpine ein und baute dort eine Mechatronik-Gruppe auf. An diesem Punkt kristallisierte sich für Schwab heraus: Es macht ihm Freude, Menschen anzuleiten, sie bei ihrem Wachstum zu unterstützen und zu entwickeln! Seiner Ansicht nach verhält es sich mit guten Führungskräften nicht anders als mit Verkäufern: Eine fachliche Grundqualifikation ist das A und O, wirklich entscheidend ist jedoch der Wille, mit anzupacken, etwas zu bewegen und auch in die eigene Weiterentwicklung zu investieren. Auf Dauer schlägt der Fleißige das Talent!

Mit Martin Limbeck spricht er außerdem darüber, wie wichtig sein Mentor Wolfgang Eder auch heute noch als Sparringspartner für ihn ist, welche Rolle Innovation für Voestalpine spielt und weshalb ein Unternehmen keine Angst vor der Zukunft haben muss, wenn die richtigen Führungskräfte an Bord sind.

Hören Sie hier das ganze Gespräch!

 

 

Dr. Peter SchwabDipl.-Ing. Dr. Peter Schwab, MBA (geboren 1964) ist 1993 zu Voestalpine gestoßen, seit 2014 Mitglied des Vorstandes und Leiter der Metal Forming Division des Unternehmens. Voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Mit seinen qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt das Unternehmen zu den führenden Partnern der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Öl- und Gasindustrie.

 

Martin Limbeck im Interview mit Dr. Dr. Rainer Zitelmann

Immobilien & Finanzexperte

Uni-Dozent, Cheflektor, Ressortleiter bei der Welt und schließlich der Schritt in die Selbstständigkeit. Nein, die Rede ist hier nicht von mehreren Personen: Es handelt sich dabei um einen Auszug aus der Vita von Dr. Dr. Rainer Zitelmann! Martin Limbeck traf ihn im China Club in Berlin und sprach mit ihm unter anderem über seinen facettenreichen Werdegang sowie seine Erfahrungen als junge Führungskraft.

Konfrontation statt Kuschelkurs!

Rainer Zitelmann hat in nicht einmal sechzig Jahre geschafft, wofür andere vermutlich mehrere Leben brauchen würden: Nachdem er zuerst die universitäre Laufbahn einschlug, reizte es ihn nach dem Mauerfall, den er live in Berlin miterlebte, selbst Einfluss zu nehmen. Er stieg daraufhin als Cheflektor bei den Verlagen Ullstein und Propyläen ein – und hatte plötzlich 17 Lektoren unter sich, die allesamt älter und erfahrener als er waren. Mit Martin Limbeck spricht er darüber, wie es sich anfühlt, das erste Mal Chef zu sein und reflektiert, wieso er in dieser Position gleichermaßen Führungskraft und Lehrling war.

Lieber Everybody’s Darling oder Everybody’s Fool? Für Zitelmann steht fest: Wer immer nur Wert auf ein gutes Arbeitsklima legt und versucht, mit allen lieb Kind zu sein, hat auf Dauer das Nachsehen. Topführungskräfte zeichnen sich seiner Ansicht nach dadurch aus, dass sie klare Vereinbarungen treffen, entsprechend durchgreifen und Konsequenzen folgen lassen, wenn nötig.

Mit Martin Limbeck spricht er außerdem darüber, welche Rolle Networking für ihn spielt und wie er mit Blick auf den heutigen Arbeitsmarkt den Einsatz von Assessment Centern bewertet.

Sie möchten erfahren, wie Rainer Zitelmann schließlich mit seinem eigenen Unternehmen zum Marktführer wurde? Hören Sie hier das ganze Gespräch!

 

 

Dr. Dr. Rainer ZitelmannDr. Dr. Rainer Zitelmann machte sich zuerst einen Namen als Historiker und Journalist, später baute er das führende PR-Unternehmen in der Immobilienbranche auf. 2016 wurde Zitelmann mit einer Dissertation zur Psychologie von Superreichen von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam zum Dr. rer. pol. promoviert.

Mehr Informationen über Zitelmann finden Sie hier: zitelmann-autobiografie.de

 

Martin Limbeck im Interview mit Dr. Peter Walz

Director Consumer Retail and Partner Sales (Geschäftsführer) bei Vodafone Germany

Mit Anfang Vierzig aus dem Finanzbereich in den Vertrieb wechseln – kann das klappen? Im Fall von Dr. Peter Walz sogar exzellent!  Im Gespräch mit Martin Limbeck schildert er seinen Werdegang, sein Verständnis von Führung und beleuchtet verschiedene Herausforderungen, die heutzutage auf Führungskräfte zukommen.

Leading by doing

Für Peter Walz war schnell klar: Führung ist nichts Technisches. Sie lässt sich weder studieren, noch mit Hilfe eines Handbuchs erlernen wie die Bedienung einer Maschine. Natürlich sind Managementtrainings und Bücher hilfreich – doch sie reichen nicht aus. Reflektion ist für Walz der Schlüssel zum Erfolg. Was läuft gerade gut, was eher schlecht? Nur wer sich damit auseinandersetzt, kann aus seinen Fehlern lernen und so auch das meiste aus seinen Mitarbeitern herausholen. Genau daran hapert es jedoch bei vielen mittelmäßigen Führungskräften: Sie übernehmen keine Verantwortung für die Aufgaben und ihre Mitarbeiter und sind nicht bereit, dazuzulernen, umzudenken und neue Wege zu denken. Anderen fehlt es wiederum an Durchsetzungsfähigkeit: Walz macht deutlich, dass klare Ansagen ein Must-have sind. Auch wenn es mal knallt. Denn es ist niemandem damit geholfen, wenn der Chef Everybody’s Darling ist und sich in der Firma alle lieb haben.

Und was macht eine gute Führungskraft aus? Peter Walz vertritt die Ansicht, dass sich echte Führungsqualitäten nicht durch eine Hierarchie ausdrücken. Und um als Leader erfolgreich zu sein, braucht es seiner Meinung nach auch nicht zwingend natürliche Autorität. Walz‘ Tipp für angehende Führungskräfte: Versuchen Sie nicht, Ihren Chef oder Vorgänger nachzuahmen! Suchen Sie sich stattdessen die Aspekte heraus, die am besten zu Ihrer Persönlichkeit passen, um daraus Ihr eigenes Führungsmodell zu entwickeln. Entscheidend ist vor allem, als Führungskraft seine Erwartungen klar zu formulieren, die Umsetzung zu kontrollieren und seinen Mitarbeitern ein Vorbild zu sein.

Sind Sie neugierig geworden? Hören Sie hier das ganze Gespräch von Martin Limbeck mit Dr. Peter Walz!

 

Dr. Peter Walz - VodafoneDr. Peter Walz (Jahrgang 1966) ist seit November 2013 Geschäftsführer Privatkundenvertrieb & Partnerunternehmen von Vodafone Deutschland.  Zuvor war er Geschäftsführer Strategie & Partnerunternehmen. Von August 2008 bis Dezember 2012 war er Mitglied der Geschäftsleitung und führte die Business Unit Strategy & Wholesale. Ab 2007 zeichnete Walz als Hauptabteilungsleiter im Vertrieb verantwortlich für den Bereich Consumer Indirect (Fachhandel und Partnerunternehmen). Von 2005 bis 2007 leitete er die Hauptabteilung Vertriebssteuerung und Vertriebsunterstützung. In den Jahren 2000 bis 2005 war er Governance Director für die nordeuropäischen Beteiligungen der Vodafone Group.
Seine Laufbahn begann Dr. Peter Walz im Juni 1995 im Finanzbereich der Mannesmann AG. Von dort aus wechselte er 2000 zur Vodafone D2 GmbH.
Walz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, anschließend promovierte er dort.